TIBHAR-Athleten glänzen bei U21-EM 2025 in Bratislava

Die U21-Europameisterschaften 2025 im Tischtennis (7.–11. Mai in Bratislava, Slowakei) wurden für die TIBHAR-Spielerinnen und -Spieler zu einem großen Erfolg. Von Gold über Silber bis Bronze – die jungen Talente aus der internationalen TIBHAR-Familie standen mehrfach auf dem Podest. In packenden Spielen bewiesen sie Einsatz, Teamgeist und internationale Klasse. Im Folgenden ein Überblick über die herausragenden Medaillengewinne der TIBHAR-Athleten.

Gold im Herren-Doppel: Eduard Ionescu triumphiert

Im Herren-Doppel sicherte sich Eduard “Edy” Ionescu gemeinsam mit Partner Darius Movileanu den Europameistertitel. Das rumänische Duo besiegte im Finale die Paarung Andre Bertelsmeier (Deutschland) / Tiago Abiodun (Portugal) in vier Sätzen mit 3:1 (11:6, 11:5, 9:11, 11:6). Für Ionescu und Movileanu war es nach Platz zwei im Vorjahr der erhoffte goldene Abschluss ihrer U21-Karriere.

„Es war ein knappes und hart umkämpftes Finale, so wie alle Spiele hier“, sagte ein überglücklicher Edy Ionescu anschließend. „Letztes Jahr waren wir Zweiter, und wir sind mit der Einstellung nach Bratislava gekommen, dass wir diesmal gewinnen müssen. Ich bin wirklich happy, dass wir uns am Ende den Titel sichern konnten und meine U21-Karriere mit Gold beenden dürfen.“

Auch Tiago Abiodun konnte sich trotz der Finalniederlage über Edelmetall freuen: Der portugiesische TIBHAR-Youngster gewann Silber im Herren-Doppel. Bereits im Halbfinale hatten Bertelsmeier/Abiodun das rumänische Duo Iulian Chirita/Andrei Istrate besiegt. Damit blieb Andrei Istrate – ebenfalls Teil der TIBHAR-Familie – am Ende der Bronzeplatz. Istrate holte gemeinsam mit Chirita Bronze im Herren-Doppel und bestätigte damit die Stärke der rumänischen Schule.

Silber im Damen-Doppel: Bianca Mei-Rosu auf dem Podest

Auch im Damen-Doppel gab es Grund zum Jubeln für TIBHAR: Die Rumänin Bianca Mei-Rosu erspielte sich an der Seite von Elena Zaharia die Silbermedaille. Das rumänische Duo musste sich erst im Finale der walisisch-deutschen Kombination Anna Hursey/Mia Griesel geschlagen geben (0:3). Zuvor hatten Mei-Rosu/Zaharia – die Titelverteidigerinnen des Vorjahres – mit ihrem druckvollen Offensivspiel erneut überzeugt.

„Natürlich hätten wir gerne unseren Europameistertitel verteidigt, aber auch Silber ist ein tolles Ergebnis“, betonte Bianca Mei-Rosu stolz. „Wir haben bis zum letzten Ball gekämpft und gratulieren den Gegnerinnen fair zum Sieg.“

Trotz der Finalniederlage kann Mei-Rosu zufrieden bilanzieren: Sie stand damit zum dritten Mal in Folge im U21-EM-Finale – ein eindrucksvoller persönlicher Erfolg.

Für eine weitere TIBHAR-Medaille im Damen-Doppel sorgte Hana Arapovic. Die 19-jährige Kroatin, als Topgesetzte ins Turnier gestartet, holte Bronze zusammen mit Ioana Singeorzan aus Rumänien. Arapovic/Singeorzan unterlagen erst im Halbfinale den späteren Siegerinnen Hursey/Griesel, durften sich aber über den gemeinsamen dritten Platz freuen.

„Eine Medaille bei einer EM ist immer etwas Besonderes“, sagte Arapovic, „auch wenn es nicht ganz fürs Finale gereicht hat, bin ich stolz auf unser Teamwork.“

Für Arapovic war es nicht die einzige Podestplatzierung dieser Europameisterschaften – doch dazu später mehr.

Überraschung im Mixed: Josephina Neumann gewinnt Silber

Die Mixed-Doppel-Konkurrenz entwickelte sich zu einem Höhepunkt mit TIBHAR-Beteiligung. Völlig überraschend zogen die erst 15-jährige Josephina “Josi” Neumann (Deutschland) und ihr Partner Wim Verdonschot (Niederlande) ins Endspiel ein. In einem hochklassigen Finale verlangte das ungesetzte Duo den favorisierten Rumänen Movileanu/Zaharia alles ab. Nach fünf dramatischen Sätzen mussten sich Neumann/Verdonschot knapp mit 2:3 geschlagen geben (11:9, 8:11, 9:11, 13:11, 5:11).

Dennoch bedeutete dies Silber – und die erste Mixed-Medaille für Deutschland in der U21-EM-Geschichte.

„Ich bin mega happy, dass wir es bis ins Finale geschafft haben, und freue mich riesig über die Silbermedaille“, strahlte Josephina Neumann nach ihrem Coup.

„Das ist schon etwas Besonderes – wir hatten ja vorher noch nie zusammengespielt, nicht einmal im Training. Deshalb ist diese Silbermedaille echt cool. Damit hat niemand gerechnet. Spielerisch hat es super gepasst, und ich habe mich im Mixed mit Wim richtig wohlgefühlt – es hat einfach total Spaß gemacht.“

Auch Tiago Abiodun und Hana Arapovic mischten im Mixed ganz vorne mit. Die internationale Kombination aus Portugal und Kroatien erreichte das Halbfinale, musste sich dort jedoch Neumann/Verdonschot geschlagen geben. Somit gab es Bronze für Abiodun/Arapovic – die zweite Medaille für jeden der beiden bei dieser EM. Tiago Abiodun verlässt Bratislava mit Silber im Herren-Doppel und Bronze im Mixed, während Hana Arapovic neben Mixed-Bronze auch Bronze im Damen-Doppel holte. Diese Vielseitigkeit unterstreicht die Klasse der beiden TIBHAR-Talente, die in unterschiedlichen Disziplinen auf höchstem Niveau performten.

Einsatz, Teamgeist und internationale Breite der TIBHAR-Familie

Die Erfolge in Bratislava zeigen eindrucksvoll die internationale Breite der TIBHAR-Athleten. Ob Rumänien, Deutschland, Portugal oder Kroatien – Spielerinnen und Spieler aus verschiedensten Nationen feierten gemeinsam Medaillengewinne. Trotz unterschiedlicher Nationaltrikots traten sie als Einheit auf: Man sah TIBHAR-Teamkollegen, die sich gegenseitig anfeuerten und nach Matches beglückwünschten.

„Diese Medaillen sind der Lohn für harten Einsatz und gelebten Teamgeist“, erklärte ein TIBHAR-Vertreter stolz. „Egal aus welchem Land sie kommen – unsere Athleten pushen einander und stehen füreinander ein. Genau das macht die TIBHAR-Familie so besonders.“

Am Ende der U21-Europameisterschaften 2025 steht ein wahrer Medaillenregen für TIBHAR: Gold für Edy Ionescu, Silber für Bianca Mei-Rosu, Josephina Neumann und Tiago Abiodun (gleich doppelt), sowie Bronze für Tiago Abiodun, Hana Arapovic (doppelt) und Andrei Istrate. Diese Bilanz unterstreicht nicht nur die individuelle Klasse der Spielerinnen und Spieler, sondern auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und den Spirit innerhalb der TIBHAR-Familie. Mit Einsatz und Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg haben die TIBHAR-Talente in Bratislava Großes geleistet – und damit ein beeindruckendes Kapitel Tischtennis-Geschichte geschrieben.

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