Anleitung zum kleben von TIBHAR Belägen mit Connext Pro
Checkliste
- 1x Connext Pro Glue
- 2x TIBHAR Belag nach Wahl
- 1x TIBHAR Holz nach Wahl
- 1x TIBHAR Belagandruckrolle
- 1x TIBHAR Belagschneidemesser nach Wahl
- 1x TIBHAR Kantenband nach Wahl (optional)
Vorbereitung
Bevor du beginnst, stelle sicher, dass dein Holz sauber ist – besonders, wenn du alte Beläge ersetzt. Entferne alte Beläge, indem du sie vom Griff ausgehend schräg nach oben abziehst. Rückstände kannst du mit einem Lösungsmittel wie Aceton entfernen – sei dabei vorsichtig, da es leicht entflammbar ist. Falls nötig, schleife das Holz leicht an, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Achte außerdem darauf, dass die Schwammseite des neuen Belags sauber ist, um eine optimale Haftung zu gewährleisten.
Vorbereitung der Oberflächen
Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend für eine dauerhafte Verklebung. Wenn du alte Beläge ersetzt, beginne am Griff und ziehe sie schräg nach oben ab. Säubere das Holz gründlich von alten Kleberresten. Bei hartnäckigen Rückständen kann ein Lösungsmittel wie Aceton helfen – beachte dabei unbedingt die Vorsichtsmaßnahmen wegen der Entzündlichkeit. Schleife das Holz bei Bedarf leicht an, vor allem wenn noch Klebereste vorhanden sind. Die Schwammseite des neuen Belags sollte ebenfalls sauber und staubfrei sein, um eine gute Haftung zu ermöglichen.
Tipps und Tricks
Achte auf eine gleichmäßige Kleberverteilung, um Unebenheiten oder Wellen zu vermeiden.
Ziehe den Belag beim Positionieren nicht zu stark, um eine sichere und passgenaue Verklebung zu gewährleisten.
Verwende ein scharfes Schneidewerkzeug, um den Belag sauber zuzuschneiden und Schäden am Holz zu vermeiden.
Sollten Luftblasen auftreten, kannst du versuchen, sie herauszurollen oder vorsichtig mit einer Nadel zu durchstechen.
Für den Einsatz im offiziellen Wettkampfbetrieb solltest du ausschließlich ITTF-zugelassenen Kleber verwenden, um den Regularien zu entsprechen.
Verklebungsprozess: Standardmethode
Die Standardmethode zum Verkleben von Tischtennisbelägen erfolgt in mehreren sorgfältigen Schritten:
1. Kleber auf den Belag auftragen
Lege den Belag mit der Schwammseite nach oben auf eine saubere Fläche. Trage mit einem Schwämmchen oder Pinsel eine dünne, gleichmäßige Schicht Kleber auf. Beginne mit den Rändern und Ecken, um eine vollständige Abdeckung zu gewährleisten. Für eine bessere Haftung kann es hilfreich sein, zwei dünne Schichten Kleber aufzutragen – dabei sollte die erste Schicht vollständig getrocknet sein, bevor die zweite aufgetragen wird.
2. Kleber auf das Holz auftragen
Auch auf dem Holz sollte eine dünne, gleichmäßige Kleberschicht aufgetragen werden. Achte darauf, nicht zu viel Kleber zu verwenden – insbesondere bei wasserbasiertem Kleber –, da eine zu dicke Schicht die oberste Furnierlage des Holzes aufweichen kann.
3. Kleber trocknen lassen
Warte, bis der Kleber vollständig transparent und trocken ist. Die Trocknungszeit hängt vom verwendeten Kleber ab, beträgt jedoch in der Regel etwa 10–20 Minuten. Der Kleber sollte sich trocken anfühlen und darf nicht mehr klebrig sein. Beachte im Zweifelsfall die Angaben des Kleberherstellers.
4. Belag auf das Holz auflegen
Beginne beim Anbringen des Belags am unteren Rand in der Nähe des Griffs. Lege den Belag vorsichtig und ohne zu dehnen auf das Holz. Achte dabei auf eine präzise Ausrichtung, damit keine Korrekturen notwendig sind, die den Belag beschädigen könnten.
5. Belag glattstreichen
Verwende eine Andrückrolle oder ein ähnliches Hilfsmittel (zum Beispiel eine glatte Flasche), um den Belag fest auf das Holz zu drücken. Beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen vor, um Luftblasen zu vermeiden und eine gleichmäßige Verbindung zu erzielen.
6. Überstehenden Belag zuschneiden
Drehe das Holz so, dass der Belag nach unten zeigt, und schneide den überstehenden Teil entlang der Kante ab. Verwende dazu eine scharfe Schere oder ein scharfes Messer, um saubere Schnitte zu gewährleisten und das Holz nicht zu beschädigen. Alternativ kann der Belag auch vor dem Verkleben mithilfe des Holzes als Schablone zugeschnitten werden. Dabei kann eine kleine Überlappung von etwa 0,5 mm gelassen werden, da laut Regelwerk ein Toleranzbereich von ±2 mm erlaubt ist.
7. Zweite Seite verkleben
Wiederhole den gesamten Prozess für die andere Seite des Holzes, um eine gleichmäßige Balance und Symmetrie zu gewährleisten.
Optional: Kantenband anbringen
Zum Schluss kann ein Kantenband um das Holz geklebt werden. Es schützt den Belag vor Ablösungen oder Schäden am Rand und erhöht die Haltbarkeit des Schlägers.